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Bewegung für Büromenschen

Fit nach Feierabend: Tipps für einen bewegten Alltag

Bewegung für Büromenschen

Fit nach Feierabend: Tipps für einen bewegten Alltag

Es ist ein Dilemma: Je stressiger der Arbeitsalltag, desto wichtiger ist der körperliche Ausgleich – und desto weniger Zeit bleibt oft dafür. Doch es gibt Wege aus der Bewegungslosigkeit.

Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper. Schon die alten Römer wussten um den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Leistungsfähigkeit: Nur wer auf die Signale seines Körpers hört, kann auf Dauer gute Arbeit leisten. Auch die Bezeichnung Fitness umfasst sowohl die geistige als auch die körperliche Ebene. Wer fit ist, hält Belastungen besser stand, wird seltener krank und kann seine Fähigkeiten zuverlässiger abrufen.

Körper, Geist und Seele im Einklang – ein abwechslungsreiches Fitnessprogramm sorgt für Ausgleich und straffe Konturen. (Foto: Reebok)

Risiko Bewegungsarmut

„Führungskräfte haben in der Regel das Potenzial zu überziehen“, sagt der renommierte Sportwissenschaftler Professor Dr. Ingo Froböse. Für ihn gehören Akademiker zu einer potenziellen Risikogruppe: Oft fehlt zwischen Besprechungsraum und Schreibtisch die Sensibilität für die Alltagsaktivität. Je höher die Position, desto näher liegt oft der Parkplatz. Doch allen Annehmlichkeiten zum Trotz ist es ratsam, die Treppen dem Fahrstuhl, das Fahrrad dem Auto und den Gang zum Kollegen dem Telefonat vorzuziehen. Denn gerade die kleinen Gewohnheiten bringen den Kreislauf kurz in Schwung – und sind damit die erste Wahl vor Kaffee, Schokoriegel und Zigarette.

„Dann gibt es keine Ausreden und auch kein Wenn und Aber.“

Genuss statt Leistung

Wer im Beruf ehrgeizig ist, neigt auch beim Sport tendenziell dazu, immer an seine Grenzen zu gehen. Doch gerade bei hoher Beanspruchung im Job sollten in der Freizeit nicht die Leistung, sondern vor allem Spaß und Entspannung im Vordergrund stehen. Dass Sport eine Planungs- und keine Zeitfrage ist, beweist Ingo Froböse selbst, indem er seine Trainingseinheiten in den Terminkalender einträgt: „Dann gibt es keine Ausreden und auch kein Wenn und Aber.“ Im Sport sind Regenerationsphasen ebenso wichtig wie das Training selbst. Auch Berufstätige sollten erkennen, dass Pausen ein Garant für Leistungsfähigkeit sind. Anstelle des typischen Arbeitsessens rät der Sportwissenschaftler dazu, die Gedanken kurz vom Job zu lösen und sich nach Möglichkeit zu bewegen, um mit gestärkten Ressourcen aus der Pause hervorzugehen.

Gerade beim Yoga stehen innere Balance, Ruhe und Stressabbau im Vordergrund. Trotzdem kommen auch die körperlichen Herausforderungen nicht zu kurz, da viele Übungen einiges an Kraft und Körperbeherrschung erfordern. (Foto: Reebok)

Mehr Stehungen als Sitzungen

Ergonomische Stühle und rückenfreundliche Arbeitsgeräte sind Ingo Froböse zufolge nicht unbedingt nötig, wenn genügend körperliche Aktivität im Büro gewährleistet ist – zum Beispiel durch Übungen auf dem Stuhl oder Telefonate im Stehen. Unternehmen können ihre Mitarbeiter unterstützen, indem sie mehr Besprechungen im Stehen abhalten, differenzierte Sportprogramme selbst anbieten oder fördern und Weiterbildungen zu Gesundheitskompetenzen einführen.

Laufen macht glücklich und verhilft zu einem positiven Körpergefühl. Ein Trainingspartner sorgt zusätzlich für den nötigen Ansporn. (Foto: Reebok)

Für jeden das Richtige

Männer sind häufig Befürworter der Mentalität „Hauptsache gesund“ und lassen eine sensible Wahrnehmung und Verantwortung für den Körper vermissen. Frauen besitzen zwar eine höhere Gesundheitskompetenz, scheuen jedoch häufig vor der Vielfalt des Sportangebots zurück und probieren selten Neues aus. Auch das Alter hat Einfluss auf den Umgang mit dem Thema Fitness: Ab 50 setzen sich die meisten zwangsläufig mit ihrer Gesundheit auseinander – wenn die ersten Probleme auftauchen, ist es aber bereits zu spät. Sporteinsteiger müssen oft erst lernen, wie man Belastung steuert und reguliert. Ihnen empfiehlt Ingo Froböse das „Prinzip der subjektiven Unterforderung“. Das bedeutet zum Beispiel, so zu laufen, dass man das Gefühl hat, eigentlich schneller zu können. So wird der Organismus langsam an die Belastung gewöhnt – und der Sport dient wirklich dem Ausgleich.

Seit Mai 2012 produziert Reebok Deutschland zwei Kataloge pro Quartal halbautomatisiert mit Unterstützung der Willmy MediaGroup. Die Kataloge mit Umfängen bis zu 200 Seiten erscheinen jeweils für zwei Währungen (Deutschland/Österreich und Schweiz). Im Mai 2013 kam Reebok Frankreich als Kunde hinzu. Reebok ist eine Marke der adidas Gruppe; für die Marke adidas werden ebenfalls Kataloge mit einem Web-to-Print-System der Willmy MediaGroup hergestellt. Reebok bietet im Bereich Fitness auf seiner Marken-Internetseite unter anderem Informationen zu Running und Yoga.
reebok.com

Annika Pannen

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